Berliner Zeitung, 21.02.2011

STADTBILD

SOS – Hausboote in Not

Ulrich Paul kann nicht glauben, dass gekündigte Pächter keinen Ersatzplatz finden.

Ulrich Paul

Berlin ist bekannt für seine vielfältigen Wohnformen: Hier leben die Menschen nicht nur in den üblichen Stadtwohnungen oder in Eigenheimen, hier wohnen sie auch in umgebauten Krankenhäusern, in ehemaligen Wassertürmen, auf stillgelegten Bunkern – und auf Hausbooten. mehr…

Treptow

Kein Platz zum Ankern

Petra Voerste mit Baldur, ihrem sieben Monate alten Sohn, am Küchenfenster der „Torgau“. Noch liegt das Hausboot in Treptow, doch dort muss es weg.

von Karin Schmidl

Am schönsten ist es abends, sagt Petra Voerste. Wenn die Tageshektik vorbei ist, die Kinder im Bett liegen und die Wellen leise gegen die Wand am Wohnzimmer schwappen. „Dann spüre ich, dass wir damals alles richtig gemacht haben“, sagt die 39-Jährige. Damals , das war vor zehn Jahren, als Voerste und ihr Mann sich entschlossen, ihre Wohnungen in der Stadt aufzugeben und auf ein Hausboot zu ziehen. Seither liegt ihre „Torgau“, ein ehemaliges Werfthüttenschiff für Bauarbeiter, an der Spree im Treptower Hafen. Petra Voerste lebt dort mit ihrem Mann, drei Kindern und ihrer pflegebedürftigen Mutter. mehr…

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